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"Handeln und zum Handeln zwingen"

■ Auf dem bundesweiten Aktionstag gegen Rechts mußten sich Studenten auch Kritik anhören / Ständige Aktionen gefordert

mußten sich Studenten auch Kritik anhören / Ständige Aktionen gefordert

Harte Worte für die Studenten der Hamburger Uni während des bundesweiten „Aktionstages gegen Rechts“ gestern auf dem Campus: „Ihr sitzt da und hört nur zu. Wir

1Ausländer haben genug von solchen Aktionen“, sagte Mizlal aus Eritrea, die als einzige Studentin spontan auf die Rednerbühne vorm Audimax geklettert war. Zuvor hatten

1acht Redner verschiedenster Uni- Organisationen ihre Standpunkte vor rund 700 Studenten dargestellt.

In ihren Forderungen sind sich die Studenten einig: Wir müssen

1handeln und zum Handeln zwingen, so der Tenor auf dem Aktionstag. „Wir brauchen ständige Aktionen gegen die Fremdenfeindlichkeit“, sagte Erk Youtar vom Asta-Ausländerreferat. Gerade an der Uni gebe es Möglichkeiten, mehr über ausländische Mitbürger zu erfahren: „Wenn jemand über die politische Situation aus seinem Herkunftsland ein Referat hält, kann ich viel von der jeweiligen Kultur lernen“, meinte der Politikstudent. Doch das reiche nicht aus, um dem Rassismus entgegenzusteuern: „Dieser Tag ist ein Zeichen. Nur über eine rechtliche Gleichstellung von Deutschen und Ausländern kann ein gleichberechtigter Dialog entstehen“, so Erk Youtar.

Mit einer Demonstration über die Edmund-Siemers-Allee Richtung Dammtor unterstrichen die Studenten der Hochschule für Wirtschaft und Politik (HWP) so ihre Forderungen an die Bundesregierung, die Einführung eines Anti-Diskriminierungsgesetzes und ein Verbot aller Parteien, die gegen Minderheiten hetzen. Die nächste Aktion gegen Fremdenfeindlichkeit haben die HWPler schon geplant: Am Freitag morgen um 9 Uhr wird der Axel- Springer-Platz blockiert. wie

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