produkttest: Joghurt wie vom Heinzelmann
In Coburg gibt es die Keramik-Manufaktur Denk (www.denk-keramik.de). Für den Inhaber ist der Name – wie der Imperativ von denken – eine stete Aufforderung, Neues zu entwickeln, neue Materialien, neue Produkte: Das „Schmelzfeuer“, das Kerzenreste verbrennt, wurde bei Denk erfunden und vieles mehr.
Neu ist jetzt der Joghurtmacher (69,90 Euro). Ein Gefäß aus einem Ton, der auf gemahlenem Granit basiert und lange die Wärme hält. Man erhitzt Milch, lässt sie wieder lauwarm werden, mischt etwas Joghurt dazu, füllt sie ins Gefäß, stülpt noch eine Bommelmütze drüber und lässt das Gemisch über Nacht stehen. Morgens ist es Joghurt, der unvergleichlich mild schmeckt.
Man könnte Joghurt nach dem gleichen Prinzip auch in Thermoskannen reifen lassen. Nur die nehmen schnell den Geruch abgestandener Milch an. Nicht so der Denk’sche Joghurtmacher. Der sieht dazu noch schön aus und ist verschenktauglich. Waltraud Schwab
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