: pedro juan gutiérrez
„Schmutzige Havanna Trilogie“
Der Icherzähler Pedro Juan bekämpft den Alltag in Kuba mit Rum und Joints, soweit vorhanden, und mit schönen Frauen, die es im Überfluss gibt. Er trinkt, raucht und vögelt sich durch das Havanna Anfang der 90er-Jahre. In dem 1998 in Spanien verlegten Roman „Trilogía sucia de La Habana“, der jetzt auf Deutsch erschienen ist, beschreibt der 52-jährige kubanische Dichter, Maler und Bildhauer Pedro Juan Gutiérrez zum Teil sehr autobiografisch eine Stadt am Rande des Abgrunds und Menschen, deren Moral und Ethik sich den Umständen anpassen.
„Die schmutzige Havanna Trilogie“ gehört zu einem fünfteiligen Zyklus, der ergänzt wird von den Romanen „Der König von Havanna“, „Tropisches Tier“, „Der unersättliche Spinnenmann“ und „Hundefleisch“.
26 Jahre lang arbeitete Gutiérrez als Journalist, mittlerweile kann er von der Literatur leben. Vorher hat er sich als Schwimm- und Kajaklehrer, Zuckerrohrschneider und Landarbeiter durchgeschlagen.
Seine Bücher wurden in Spanien verlegt und sind mittlerweile in neun Sprachen lieferbar. WAHN
„Schmutzige Havanna Trilogie“. Aus dem Spanischen von Harald Riemann. Hoffmann und Campe, Hamburg 2002, 416 Seiten, 20,90 €
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