Putins Ideologen im Kampf gegen Aristoteles Von Irina Scherbakowa Ausgabe vom 3.6.2026, Seite 17, kultur Download (PDF)
Strategien der Champurría Die chilenische Autorin Daniela Catrileo richtet den Blick auf die indigene Kultur ihrer Vorfahren. Endlich kommen ihre Romane auch in Deutschland an Von Eva-Christina Meier Ausgabe vom 3.6.2026, Seite 16, kultur Download (PDF)
Feminismus im Mittelalter Der Traum des Lebens ohne Männer Kolumne Der Anstoß von Gabrielle Meton Christine de Pizan entwirft schon 1405 die Utopie einer Stadt für Frauen. Und legt damit einen der frühsten Grundsteine des Feminismus. 29.5.2026
Slow-Food-Gründer gestorben Nicht das Ob, sondern das Wie des Genießens Der Publizist und Soziologe Carlin Petrini ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Mit der Gründung der Slow-Food-Organisation politisierte er Ernährung. Von Michael Braun 23.5.2026
Der Hausbesuch In der Sprache eine Heimat finden Poesie begleitet Dagmar Nick durch die Jahrzehnte, ihr erster Gedichtband ist den KZ-Überlebenden gewidmet. Am 30. Mai wird sie 100. Von Sara Rahnenführer 26.5.2026
Teil 4 der Reihe zum 100. Geburtstag Foucault und das „kälteste aller kalten Ungeheuer“ Staatliche Institutionen gelten Foucault einseitig als Orte disziplinarischer Macht. Angesichts der neoliberalen Globalisierung ist das problematisch. Von Julian Nicolai Hofmann 15.5.2026
Debatten um den Friedenspreisträger Was treibt Boualem Sansal? Hat sich Boualem Sansal, der Kämpfer gegen Diktatur und autoritäre Religion, den Rechten zugewandt? Auf Fragen der taz antwortet der Autor per Mail. Von Reiner Wandler 12.5.2026
Russische Buchmesse in Berlin Mit Literatur gegen die „Schizo-Realität“ Die zweite Exil-Buchmesse für russischsprachige Literatur in Berlin war größer und bunter als die erste Ausgabe. Es wurde kontrovers diskutiert. Von Yelizaveta Landenberger 5.5.2026
Autor Jason Reynolds im Gespräch „Du kannst deine Geheimnisse in Bücher flüstern“ Der Amerikaner Jason Reynolds schreibt Kinder- und Jugendromane über Gewalt und Rassismus. Trotzdem ist er überzeugt: Menschen sind von Natur aus gut. Interview von Susanne Messmer 27.4.2026
75 Jahre „On The Road“ Unterwegs zu Kerouac Was ist nach all den Jahren vom Geist der Freiheit aus Jack Kerouacs Klassiker „Unterwegs“ noch zu spüren? Spurensuche in Colorado Von Marina Klimchuk 28.4.2026
Michel Foucault in der Kunst Wo Macht ist, ist auch Widerstand Heterotopien, Gouvernementalität: Die Thesen Foucaults werden im Kunstfeld widersprüchlich diskutiert. Teil 3 unserer Reihe zum 100. Geburtstag. Von Jens Kastner 15.4.2026
Autorin Nona Fernández über Chile „Nostalgisches Erinnern langweilt mich“ Wie konnte es so weit kommen, dass in Chile erneut die Ultra-Rechte regiert? Nona Fernández über ihr Werk, die Linke und die Bereitschaft zum Handeln. Von Eva-Christina Meier 28.3.2026
Porträt des Autors Miljenko Jergović Gedenksteine für das Menschliche Der Schriftsteller Miljenko Jergović beschreibt die Notlügen, die Scham, die Angst und die Liebe auch im Krieg. Am Mittwoch erhält er den Preis für europäische Verständigung. Von Doris Akrap 17.3.2026
Nachruf auf Peter Schneider Die Gefühle des Augenblicks Der Autor Peter Schneider gehörte zu den prominenten Vertretern der sogenannten 68er. Sein berühmtestes Werk war „Der Mauerspringer“. Ein Nachruf. Von Harry Nutt 4.3.2026
Soldat, Autor, Pazifist Der Gerechtigkeit wegen Gandhi-Übersetzer, Kriegsgegner, Feminist – und derzeit Soldat: Der ukrainische Autor Artem Tschapaj schreibt Kurzgeschichten im Stil von Road Novels. Von Jens Uthoff 25.2.2026
Autor Zhadan und Historiker Schlögel Die Menschen in der Ukraine ertrotzen sich einen Alltag Der ukrainische Schriftsteller Serhij Zhadan und der Osteuropa-Historiker Karl Schlögel trafen sich in Berlin zu einem Gespräch über die Situation in der Ukraine. Von Katja Kollmann 23.2.2026
Soldat über vier Jahre Krieg „Wir sprechen jetzt anders über Angst, Hoffnung oder Wut“ Serhij Zhadan ist Autor und Soldat. Ein Gespräch darüber, wie der Krieg Gesellschaft und Zeitwahrnehmung verändert – und die Sprache präzisiert. Interview von Barbara Oertel 25.2.2026
Abschied von Hermann Peter Piwitt Der Trost guter Literatur Der Schriftsteller Hermann Peter Piwitt ist tot. Die Frage, was wohl bleibt, wenn man nicht mehr ist, ist schon in seinen Büchern allgegenwärtig. Von Frauke Hamann 20.2.2026
Teilzeit-Debatte Der Verlust, wenn Arbeit (nicht) verweigert wird Schon vor 120 Jahren wünschten sich die Menschen, weniger zu arbeiten. Von jenen, die diesem Wunsch nachgehen konnten, profitiert unsere Kultur bis heute. Von Klaus Hillenbrand 13.2.2026
Abdel-Samad über sein Verbot in Ägypten „Bei Tabus muss ich intervenieren“ In „Was darf Israel?“ streitet Hamed Abdel-Samad mit einem Juden über den Genozid-Begriff. In Kairo konnte er das Buch nicht wie geplant vorstellen. Interview von Nicholas Potter 5.2.2026