Friedenspreis des Deutschen Buchhandels Auf Sands gebaut Mit Philippe Sands gewinnt ein renommierter Völkerrechtler den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Packend schreiben kann er obendrein. Von Nina Apin 25.6.2026
Häufig den Beruf wechseln „Man kann sein Leben nicht planen“ Eberhard Michaely hat schon vieles gemacht: Er war Musiker, betrieb einen Spielwarenladen, jetzt ist er Busfahrer in Hamburg. Und schreibt nebenbei Krimis. Interview von Petra Schellen 22.6.2026
100 Jahre Ingeborg Bachmann Künstlerische Intelligenz Die Dichterin Ingeborg Bachmann schrieb, um Gewissheiten zu erschüttern. Das eigene Erleben war für sie fundamental. Ein Gegenentwurf zu heute, wo Sprache und Inhalt mehr und mehr künstlich produziert werden. Eine Femmage an einen großen Geist39–41 Ausgabe vom 20.6.2026, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
50 Jahre Ingeborg-Bachmann-Preis Die Bachmanntorte In Ingeborg Bachmanns Namen findet seit jetzt 50 Jahren der Betriebsausflug der Literaturszene nach Klagenfurt statt. Traditionslinien laufen zurück zur Gruppe 47. Von Dirk Knipphals 24.6.2026
Ingeborg Bachmann und die Politik Dichtung und Wahrheit Ingeborg Bachmann nahm in ihrem Schreiben stets die Gewalt in der Sprache in den Blick. Wo stand die Dichterin politisch? Von Julia Hubernagel 25.6.2026
Updates vom „Ingebot“ Flockt die Milch Automatisierung der Jahrhundert-Dichterin: Auf Bluesky veröffentlicht der Bot-Account „Ingebot Bachmann“ alle vier Stunden randomisierte Wortfetzen der Autorin. Von Stefan Hunglinger 24.6.2026
Film zu Ingeborg Bachmann Alle anderen waren zu spät In Regina Schillings „Ingeborg Bachmann – Jemand, der ich einmal war“ spielt Sandra Hüller aus, was die Blicke der anderen von der progressiven Denkerin übrig ließen. Von Philipp Rhensius 25.6.2026
100 Jahre Ingeborg Bachmann Existieren, um zu schreiben Ingeborg Bachmann scherte sich nicht um Zuschreibungen und doch entkam sie ihnen nie. Bis heute ranken sich Ruhm, Klatsch und Erotik um ihre Person. Von Londa Valja Rathgeb 24.6.2026
Teil 5 der Reihe zum 100. Geburtstag Foucault und die Macht des Geständniszwangs Foucaults Arbeiten zur Sexualität hinterfragten die Euphorie der sexuellen Revolution. Unbequem bleiben seine Thesen für Gender- oder Queer-Studies. Von Petra Gehring 14.6.2026
Ägyptischer Autor Ahmed Naji „Bei Konflikten geht es oft auch um natürliche Ressourcen“ Für seinen Zukunftsroman über Kairo wurde der Journalist und Autor Ahmed Naji in Ägypten inhaftiert. Heute lebt und arbeitet er in den USA. Interview von Amaa AlSheikh 16.6.2026
Flaschensammler über seinen Lebensweg „Unglück, ja, was ist das?“ Joachim „Leo“ Leonhard ist Autor, Individualist, Kunstschaffender und Flaschensammler in Berlin-Wedding. Über die Freiheit, alles anders zu machen. Interview von Felix Zimmermann 14.6.2026
Italiener – und Fan der Deutschen „Mein Favorit ist natürlich Deutschland!“ Der italienische Bestsellerautor Giuseppe Culicchia ist „tifoso“ der deutschen Mannschaft. Nun hat er ein Buch über seine Leidenschaft geschrieben. Interview von Ambros Waibel 8.6.2026
Nachruf auf Marjane Satrapi Die große iranische Comicautorin ist tot „Frau – Leben – Freiheit“: Marjane Satrapi veränderte mit „Persepolis“ den Blick auf Iran, die Kultur und die Revolution. Sie starb mit 56 Jahren. Von Andreas Fanizadeh 4.6.2026
Repression gegen russische Forscher Putins Ideologen im Kampf gegen Aristoteles Kolumne Unendliche Geschichte von Irina Scherbakowa In Russland bedrängt der Geheimdienst FSB akademische Philosophen. An ihnen will man ein politisches Exempel statuieren. 3.6.2026
Anna-Seghers-Preis für Daniela Catrileo Strategien der Champurría Die chilenische Autorin Daniela Catrileo richtet den Blick auf die indigene Kultur ihrer Vorfahren. Endlich kommt ihre Literatur auch in Deutschland an. Von Eva-Christina Meier 3.6.2026
Feminismus im Mittelalter Der Traum des Lebens ohne Männer Kolumne Der Anstoß von Gabrielle Meton Christine de Pizan entwirft schon 1405 die Utopie einer Stadt für Frauen. Und legt damit einen der frühsten Grundsteine des Feminismus. 29.5.2026
Slow-Food-Gründer gestorben Nicht das Ob, sondern das Wie des Genießens Der Publizist und Soziologe Carlin Petrini ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Mit der Gründung der Slow-Food-Organisation politisierte er Ernährung. Von Michael Braun 23.5.2026
Der Hausbesuch In der Sprache eine Heimat finden Poesie begleitet Dagmar Nick durch die Jahrzehnte, ihr erster Gedichtband ist den KZ-Überlebenden gewidmet. Am 30. Mai wird sie 100. Von Sara Rahnenführer 26.5.2026
Teil 4 der Reihe zum 100. Geburtstag Foucault und das „kälteste aller kalten Ungeheuer“ Staatliche Institutionen gelten Foucault einseitig als Orte disziplinarischer Macht. Angesichts der neoliberalen Globalisierung ist das problematisch. Von Julian Nicolai Hofmann 15.5.2026