nachrichten:
Auch Dublin-Asylbewerber haben Anspruch auf Leistungen
Asylbewerbern dürfen nach einem Beschluss des Niedersächsischen Landessozialgerichtes nicht ohne Weiteres die Leistungen gestrichen werden. Das gelte auch, wenn diese nach dem Dublin-Verfahren abgelehnt worden seien, eine Ausreise aber zeitweise ohne Weiteres nicht möglich sei (AZ: L 8 SO 12/25 B ER). Mit dem Beschluss vom 13. Juni entschied das Gericht im Eilverfahren eines zur Ausreise nach Polen verpflichteten Afghanen, der argumentiert hatte, eine freiwillige Ausreise sei ihm nicht möglich, weil das Dublin-Verfahren diese nicht vorsehe. (epd)
Mann tötet Ex-Frau und sich selbst
Ein 41-Jähriger hat vor einem Haus in Osnabrück zunächst seine Ex-Partnerin und dann sich selbst erschossen. Die 43-Jährige erlag am Montagmittag noch am Tatort ihren schweren Verletzungen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der 41-Jährige sei durch den Rettungsdienst in eine Klinik gebracht worden, wo er wenig später für tot erklärt wurde. Die Tatwaffe sei am Tatort gefunden und sichergestellt worden. Den Angaben zufolge hinterlassen die Frau und der Mann drei Kinder. Sie hätten nicht mehr zusammengelebt, sagte eine Polizeisprecherin der dpa. Eine Mordkommission wurde eingerichtet. (dpa)
Prozess wegen Mordes an Ehefrau
Wegen tödlichen Messerstichen auf eine Frau im Hamburger Stadtteil Groß Borstel hat am Landgericht ein Mordprozess gegen den Ehemann begonnen. Der 38-Jährige habe die wehrlose Frau heimtückisch getötet, indem er ihr dreimal in den Hals stach, sagte die Staatsanwältin. Der Angeklagte räumte die Tat in einer Erklärung ein. Er beschuldigte seine Ehefrau, dem gemeinsamen Kind am Tattag Drogen gegeben und es damit in Lebensgefahr gebracht zu haben. (dpa)
Kind stirbt bei Brand
Ein Kind ist bei einem Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus in Wilhelmshaven in der Nacht auf Montag gestorben. Seine drei Geschwister wurden schwer- bis lebensgefährlich verletzt, wie die Polizei mitteilte. Das Feuer war im Vorraum eines leerstehenden Spielzeugladens ausgebrochen. (dpa)
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen