piwik no script img

nachrichten

1.000 Leute sind okay

Ab Mittwoch sind Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Teilnehmern im Freien und 650 in Räumen zulässig. Voraussetzung sind Konzepte für das Rein- und Rauskommen, feste Sitzplätze und die Möglichkeit der Kontaktverfolgung. Ohne feste Platzvergabe sind im Freien 200 und in Räumen 100 Personen zulässig. Wird Alkohol ausgeschenkt, muss die Teilnehmerzahl halbiert werden. Im privaten Rahmen können künftig 25 Personen zusammenkommen, Treffen in der Öffentlichkeit sind auf zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten begrenzt. (dpa)

Sportevents eher nicht okay

Die Austragung der Sport-Großveranstaltungen im Spätsommer ist fraglich. „Nach wie vor sind wir da sehr skeptisch“, sagte Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD). Sportsenator Andy Grote (SPD) hatte erste Zweifel geäußert, da bei den Zuschauermengen eine Nachverfolgung von Infektionen schwierig sei. Betroffen wären Triathlon, Ironman, Marathon und Cyclassics. Bei den Veranstaltern wächst nun die Verunsicherung. „Wir brauchen eine wie auch immer geartete Verfügung, um zu wissen, ob wir die Terminoption halten können“, sagte Reinald Achilles, Sprecher des Hamburg Marathon. (dpa)

Reifen zerstochen

Unbekannte haben am Auto der Ehefrau des Innensenators Andy Grote (SPD) alle vier Reifen zerstochen. Nach Erkenntnissen der Polizei war das Auto seit Samstagabend in der Wohlwillstraße geparkt. Als es am Montag wieder bewegt werden sollte, waren die reifen platt. Die Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamts ermittelt. (dpa)

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen