nachrichten:
Kein Ansturm auf Bremer Kindertagesstätten
Die Ausweitung der Notbetreuung hat in der Stadt Bremen nicht zu einem Ansturm auf Kindertagesstätten geführt. 1.502 Kinder waren laut Bildungsbehörde bis gestern Mittag in 221 Einrichtungen angemeldet. Das entspricht 6,7 Prozent aller in Kitas betreuten Kinder. Zuletzt hatten in Bremen drei bis fünf Prozent der Eltern das Angebot angenommen. In allen Bundesländern wird derzeit die Notbetreuung ausgeweitet. (taz)
Altenpflegeheim evakuiert
Alle Bewohner eines Altenpflegeheims in Seevetal (Landkreis Harburg) müssen wegen einer hohen Zahl an Coronavirus-Infektionen in Krankenhäuser verlegt werden. 20 wurden bereits am Samstag auf Kliniken in Winsen und Buchholz verteilt. Die restlichen 27 Bewohnerinnen und Bewohner sollten im Laufe des Montags ebenfalls verlegt werden, teilte eine Sprecherin des Landkreises Harburg mit. Bei 30 Bewohnern und 20 Mitarbeitern der Einrichtung bestätigte sich eine Infektion mit dem Coronavirus. Eine ordnungsgemäße Pflege und Behandlung sei nicht mehr gewährleistet, hieß es. (dpa)
Widerspruch gegen Export von Brennelementen
Gegen die Exportgenehmigung von Brennelementen aus Lingen im Emsland zu den belgischen Atomkraftwerken Doel 1 und 2 haben sechs Bürger aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen Widerspruch eingelegt. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) habe im März die Genehmigung erteilt, obwohl der Betrieb der Reaktoren laut Gerichtsurteilen illegal sei, erklärten Anti-Atom-Initiativen in Aachen. (epd)
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen