nachrichten:
Straffreie Selbstanzeige für illegale Ausländer
Illegal in Schleswig-Holstein lebende Ausländer sollen künftig die Möglichkeit zur straffreien Selbstanzeige bekommen. Das geht aus einem Antrag von CDU, Grünen und FDP hervor, der am Donnerstag im Landtag verhandelt werden soll. Die Regierungsfraktionen planen mit dem Modellprojekt „Clearingstelle“ ein niedrigschwelliges Angebot für Ausländer mit illegalem Status. Im Anschluss an die Selbstanzeige sollen sie ein geordnetes Verfahren zur Klärung ihres Aufenthaltsstatus bekommen. (epd)
Gericht lehnt Flüchtlingsstatus für Syrer ab
Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht in Lüneburg lehnt weiter den Flüchtlingsstatus für syrische Asylbewerber ab. Nach der aktuellen Lage in Syrien hätten Schutzsuchende keinen Anspruch auf Anerkennung als Flüchtlinge, weil ihnen keine Verfolgung aus individuellen Gründen drohe, teilte das Gericht mit. (epd)
50+1 verschoben
Das Schiedsgericht der Lizenzligen hat nach dem ersten Verhandlungstag noch keine Entscheidung darüber getroffen, ob Hannover 96 eine Ausnahme von der 50+1-Regel bekommt. Das Verfahren wird im kommenden Jahr fortgesetzt. (taz)
Niedersachsen schiebt 1.299 Asylbewerber ab
In Niedersachsen sind von Januar bis Ende Oktober 1.299 abgelehnte Asylbewerber abgeschoben worden. In Bremen waren es im gleichen Zeitraum 86. Das geht aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine FDP-Anfrage hervor. (dpa)
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen