meinungsstark:
Ist das von den USA prophezeite Kriegsende eine abgekartete Farce?
„UN-Generalversammlung in New York: Kommt bald der „Durchbruch“ für Gaza? Nach einem Treffen des US-Präsidenten mit Vertretern arabischer und muslimischer Staaten steigen in New York die Hoffnungen auf ein Kriegsende“, taz vom 26. 9. 25
Ausgerechnet Tony Blair soll einen Fahrplan aufstellen! Was hat er denn früher erreicht, als er EU-Beauftragter für die palästinensischen Gebiete war? Außerdem sieht dieser Plan wieder die übliche Zerstückelung der Westbank vor. Wenn angeblich, laut Gideon Saar, „diskutiert werden kann“, dass Israel die C-Gebiete übernimmt, dann sind wir wieder beim Alten – die C-Gebiete machen mehr als 70 Prozent der Westbank aus und dort soll dann auch, so wie in anderen Siedlungen, das israelische Zivilrecht für jüdische Siedler:innen gelten. Dies entspricht dann einer Annexion. Diese Gebiete sind völkerrechtswidrig besetzt und besiedelt und ein besetztes Volk ist nicht verpflichtet, mit dem Besatzer über die Rückgabe von Land zu verhandeln, sondern der Besatzer ist verpflichtet, seine Bevölkerung und seine Armee aus dem Gebiet abzuziehen und die besetzte Bevölkerung für Verluste zu kompensieren, die sie während der Besatzung erlitten hat. So hat das der Internationale Gerichtshof auch im letzten Jahr bestätigt.
Manuela Kunkel, Stuttgart
Geleitschutz für die Gaza-Flotilla!
„Rom und Madrid stellen sich an die Seite der Gaza-Flotilla“, taz vom 26. 9. 25
Spätestens seit Robert Gwisdek und andere Stars sich trauen, offiziell auf Instagram die Global Sumud Flotilla (GSF) zu supporten; spätestens seit der italienische Verteidigungsminister nach einem massiven Generalstreik in 80+ italienischen Städten zugesagt hat, ein Marineschiff als Geleitschutz zu entsenden; und spätestens seit mehrere hundert EU-Parlamentarier*innen einen offiziellen Aufruf zum Schutz der GSF unterzeichnet haben, muss dieses Thema auch der taz eine ausführliche und kontinuierliche Berichterstattung wert sein. Ich verfolge derzeit die mühsame Reise der etwa 50 Schiffe mit Delegierten aus 45 Ländern, mit denen zivile, gewaltfreie Menschenrechtsaktivist*innen endlich einen humanitären Korridor nach Gaza eröffnen wollen. Im Gepäck haben sie dringend notwendige Hilfsmittel.
Vera Aulenbach, Berlin
Liebes taz Team, ich erwarte mehr Artikel zu den Angriffen Israels auf die Freedom Flotilla und die Global Sumud Flotilla (GSF). Hier werden Zivilisten außerhalb des Hoheitsgebietes bedroht! Ich weiß, Sie als Journalisten stehen auch unter starkem Druck, aber bitte benennen Sie die Dinge, die passieren beim Namen: Völkermord, Aushungerung, Vertreibung unter dem Deckmantel der Terrorabwehr, Unterschlagung von Hilfsgütern, Mord an Journalisten … Die meisten westlichen Staaten tragen dem bereits Rechnung. Bitte nehmen Sie Ihre Funktion als vierte Gewalt wahr! Oliver Glaß, Schönheide
Künstliche Intelligenz im Militär
Liebes taz-Team, ich bin bei privaten Recherchen auf etwas gestoßen, was mich persönlich extremst schockiert hat. Die gesammelten Daten von „Pokémon Go“ werden verwendet, um einen digitalen KI-Zwilling der gesamten Erde und Live-Daten von der Menschheit zu erstellen. Niantic Games, die Entwickler:innen von „Pokémon Go“ haben auf ihrer Webseite geschrieben, dass sie nun zu Niantic Spacial werden. Diese arbeiten offiziell mit Aechelon Technology zusammen, die das „Project Orbion“ machen. Dieser KI-Klon von der Erde und der Menschheit wird dann für militärische Zwecke genutzt. Ich zitiere Aechelon: „All of these cutting-edge technologies are being integrated to utilize Aechelon’s military-grade Synthetic Reality visualization, Artificial Intelligence training and simulation systems“. „Niantic Games“ hat das Spiel an „Scopely“ verkauft, und diese Firma liegt jetzt in den Händen von Saudi-Arabiens Monarchie. Name ist der Redaktion bekannt
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen