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kurze geschichte eines langen Konflikts

Schon seit 1991 kämpft die „Revolutionäre vereinigte Front“ gegen die Regierung

1961: Die britische Kolonie Sierra Leone wird unabhängig.

1991: Beginn eines Bürgerkrieges zwischen Regierung und der Guerilla „Revolutionäre Vereinigte Front“ (RUF)

1992: Militärputsch junger Soldaten unter Valentine Strasser

Januar 1996: Strasser von seinem Vize Maada Bio gestürzt

Februar/März 1996: Die Militärs geben die Macht ab. Bei Wahlen gewinnt der von Nigeria unterstützte Zivilpolitiker Ahmed Tejan Kabbah.

November 1996: Kabbah schließt Frieden mit der RUF

Mai 1997: Teile des Militärs und der RUF stürzen Kabbah. Der inhaftierte Soldat Johnny Paul Koroma wird Präsident.

Februar/März 1998: Nigerianische Militärintervention stürzt Koroma und setzt Kabbah wieder ein.

Juli 1999: Kabbah schließt erneut Frieden mit der RUF.

Oktober 1999: Beginn der UN-Mission Unamsil zur Überwachung des Friedens

Februar 2000: Weil der Friedensprozess zu langsam geht, erweitert die UNO ihre Mission und verschärft ihr Mandat.

Ende April 2000: Nigeria zieht die letzten seiner Interventionstruppen ab. Die RUF beginnt ihre Angriffe auf die UNO.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen