karl lagerfeld: sein hirn nimmt immer mehr ab:
Karl Lagerfeld mag sich selbst: „Ich finde mich ganz fesch“, erklärt der Kleiderschneider in der Friseurzeitschrift Max auf die Frage, wie er sich nach seiner beinah krankhaften Gewichtsabnahme fühle. Leider hat bei der Hungerkur auch Lagerfelds Hirn enorm abgenommen. Früher quoll aus dem Zopfträger wenigstens wirres Zeug, jetzt aber entströmt ihm auch noch Gemeingefährliches. Denn gerade noch hält sich Lagerfeld für „ganz fesch“, da erklärt er im nächsten Atemzug: „Meine Güte, ich will doch nicht hübsch sein.“ Und wie stellt sich Lagerfeld das Nichthübsche vor? „Ich habe einmal bei einem Schönheitschirurgen nachgefragt, ob ich eine große, jüdische Hakennase haben könnte, aber er weigerte sich.“ Eine Weigerung, die nur zu verständlich ist. Die Karikatur eines Schneiders, wie sie Lagerfeld darstellt, in die Karikatur eines jüdischen Schneiderleins zu verwandeln, wie wir sie aus antisemitischen Hetzschriften kennen, das übertrifft selbst die Vorstellungskraft der Titten- und Schenkelschneider. Besser wäre es, Lagerfeld suchte sich einen Hirntransplanteur.
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