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herzensortRundum zufrieden auf saftigem Rasen

Vor mir: ein Trampolin, aber ohne Sicherheitsnetz. Unter mir: grüner, saftiger Rasen, auf dem es sich wirklich gut sitzen lässt. Hinter mir: eine kleine Metallscheune. Früher war sie für mich das Paradies, denn neben Liegestühlen finden sich in ihr Bälle und andere Spielsachen. Heute ist sie eher die Hölle, denn sobald ein einziger Sonnenstrahl die Scheune trifft, wird sie zum Brennofen. Rechts von mir: ein niedriger Zaun, dahinter eine kleine Rasenfläche gespickt mit ein paar Obstbäumen. Und dann, links von mir: der Bungalow. Er ist rot angestrichen, klein aber fein.

Hier und da stehen ein paar hohe Kiefern oder Tannen oder wie sie sich identifizieren. An einer hängt eine Dartscheibe. Nicht weit von hier sind Wälder, Wiesen, Bäche, Teiche. Viel Natur. Früher war so gut wie alles zugänglich davon, heute fast alles eingezäunt.

Auf unserem Bungalowgrundstück in Hoppegarten, nicht weit von der Berliner Grenze, bin ich mit meiner Familie im Sommer, wenn der Grill Vollzeit arbeitet, im Winter, wenn im Trampolin Eisschollen liegen, im Frühling, im Herbst. Irgendwie oft, irgendwie auch sehr selten. Zu selten eigentlich. Benjamin Ruwwe