piwik no script img

herzensortWo die wilden Kängus wohnen

Als ich das erste (und bisher einzige) Mal in meinem Leben in Australien war, machte ich den ersten (aber nicht einzigen) Solo-Roadtrip meines Lebens. Er dauerte nur vier Tage, aber im Linksverkehr von Sydney die Küste hinab fühlte es sich nach Abenteuer an. Ein Stopp war Pebbly Beach. Dort sollten nämlich wilde Kängurus leben, und natürlich will man wilde Kängurus treffen, wenn man das erste (und vielleicht einzige) Mal im Leben in Australien ist.

Ich zügelte meine Vorfreude, denn wer weiß, ob dann wirklich immer Kängurus vor Ort sind. Doch schon in der Picknick-Area am Parkplatz traf ich das erste, neben vielen kleinen bunten Papageien. Und auf dem Weg zum Strand, der durch Rasenflächen führt, war alles voll mit Kängurus. In kleinen Grüppchen grasten sie vor sich hin.

Es handelte sich um Östliche Graue Riesenkängurus, aber in Wirklichkeit waren sie nicht riesig, eher so einen Meter groß und extrem knuffig. Sind waren auch bestenfalls semiwild: Stoisch ließen sich fotografieren, und als ich etwas essen wollte, verfolgte mich eines von ihnen, bis ich meinen Rucksack hektisch wieder zumachen konnte. Michael Brake

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen