gurke des tages: elchkuh spielt „lassie“:
Mutterliebe und Findigkeit stellte eine Elchkuh unter Beweis, als ihr Kalb in den russischen Wäldern bis zum Hals in einem Schlammloch versank. Die Elchkuh stellte sich kurzerhand bei Uljanowsk auf eine Waldstraße und winkte einem herankommenden Auto. Der Fahrer konnte den Zusammenprall gerade noch verhindern, berichtete am Dienstag die Zeitung Komsomolskaja Prawda. Als der Mann die Fahrt fortsetzen wollte, baute sich die Elchkuh erneut vor dem Auto auf, winselte und deutete mit dem Schädel in Richtung Wald. Schließlich stiegen Fahrer und Beifahrer aus und folgten der Elchkuh durch den Wald, bis sie das Elchkalb in dem Schlammloch entdeckten. Über eine halbe Stunde schufteten die beiden Männer, ehe sie das verschreckt röhrende Kalb aus dem Schlamm gezogen und auf festen Boden zur wartenden Mutter getragen hatten. Als die Elchkuh schließlich ihr Kalb ableckte, hatte sie Tränen der Dankbarkeit in den Augen, und zum Abschied schüttelten sich Elchkuh und Retter gerührt die Hände und tauschten auch noch ihre Adressen aus.
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