: gewalt gegen tschetschenienflüchtlinge
Russische Menschenrechtler protestieren
Russische Menschenrechtler haben gegen die zwangsweise Auflösung tschetschenischer Flüchtlingslager im benachbarten Inguschetien protestiert. Es gebe keinerlei Voraussetzungen für eine Rückkehr der Flüchtlinge nach Tschetschenien, sagte eine Sprecherin der Menschenrechtsorganisation Memorial der Moskauer Iswestija. Behauptungen der Behörden, den Rückkehrern würden Übergangsunterkünfte bereitgestellt, entsprächen nicht der Wirklichkeit. Auch ein Sprecher der Moskau-treuen tschetschenischen Verwaltung bestätigte, dass Flüchtlingen, deren Häuser während des Krieges zerstört wurden, bislang kein Ersatzwohnraum zugewiesen werden könne.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen