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fast food a la taz kantineDer goldgelbe Schatz von Kreuzberg

Um ganz ehrlich zu sein: Wenn mensch in der taz Kantine ein großes Event veranstaltet, stößt das nicht überall auf Gegenliebe. Selbstverständlich freut sich das Team der Kantine sehr über die Gäste, den Umsatz und nicht zuletzt über das Vertrauen der Gäste, eine große Veranstaltung tadellos und super professionell auszurichten.

Aber die taz­le­r:in­nen im Haus blicken eher ambivalent auf das Geschehen – bedeutet doch jedes Großevent in der Kantine für sie die vorübergehende Unerreichbarkeit ihres Lieblingssnacks am Nachmittag: die Pommes! Ja, Sie lesen richtig: Bei nicht wenigen Teilen der Mitarbeitendenschaft im taz Neubau hat sich eine keinesfalls heimliche Liebe zu frittierten Kartoffelstreifen in reichlich Salz und Würze ausgeprägt.

Pommes sind zum taz-internen Star des Nachmittagsangebots der Kantine avanciert. Allerdings: Wenn Ihr inneres Vorurteil Ihnen nun verhärmte Kartoffelelemente in der Schachtel vor Augen führt, sollten Sie sich eingestehen, einmal zu oft bei einer großen US-amerikanischen Fast-Food-Kette zu Gast gewesen zu sein.

Die Fritten der Kantine sind eine eigene Welt. Sie kommen superfrisch und sehr heiß auf den Tisch – keine totgewärmten Teile von unter der Wärmelampe. Sie sind auch keine pappigen, dünnen Dinger, sondern mindestens fingerdicke und knusprige Stücke in satt goldgelber Farbe. Hinreißend appetitanregend, innere Widerstände gegen diese unzweifelhaft kalorienreiche Kost beiseite schiebend. Das Team der Kantine reicht dazu ein klassisch rot-weißes Begleitprogramm – inklusive wunderbar aromatischer wie luftiger veganer Mayonnaise. Lecker!

Das Schöne an frischen und erstklassigen Pommes, neben dem simplen Umstand, dass sie einfach nur Freude beim Essen machen, ist ihr Duft. Die Pommes der taz Kantine verströmen eben nicht jenes unangenehme Odeur zwischen kartoffeliger Todeszone und Gestank nach altem Fett. Hier erobert ein magenkitzelndes, lukullisch schimmerndes Aroma die Luft. Diesem Duft möchte mensch nachgehen, seinen Ursprung finden – und sofort eine eigene Portion bestellen.

Anders formuliert: Die taz-Kantine versteht ihr Geschäft. Es geht darum, Menschen Freude zu bereiten. Und manchmal besteht die größte Freude (nicht nur) von taz­le­r:in­nen eben darin, golden schimmernde Kartoffelstücke zu verspeisen. (msc)

Genießen Sie die Pommes der taz Kantine immer werktags ab 15 Uhr. Oder richten Sie Ihr nächstes Event in der Kantine aus. Alle Buchungs­infos auf: taz.de/booking

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