: fakten
Die internationalen Agrarforschungszentren
Die „Consultative Group on International Agricultural Research“ (CGIAR), ein Zusammenschluss von 58 Industrie- und Entwicklungsländern, Stiftungen und internationalen Organisationen wie der Weltbank, forscht seit den 70er Jahren gegen den Hunger der Welt. Weltweit gibt es 16 Forschungszentren, die bis auf zwei alle ihren Sitz in Entwicklungssländern haben. Dazu gehören das Internationale Reisforschungsinstitut (IRRI) auf den Phillipinen und das Internationale Kartoffelinstitut (CIAT) in Peru.
Zu den Forschungsprojekten gehören nicht nur Ertragssteigerungen bei den Anbaufrüchten sondern auch Probleme bei Klimaänderungen oder bei Anbau in Extremlagen. Daneben betreiben die Institute häufig Genbanken. CGIAR verteilt jährlich 130.000 Muster genetischen Materials an Interessenten – gratis. Sämtliche Forschungsergebnisse sind öffentlich zugänglich.
Finanziert wird CGIAR aus öffentlichen Mitteln und Stiftungsgeldern, der Etat beträgt 340 Millionen Dollar. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit hat seine – freiwillige – Zuwendung in Höhe von 35 Millionen Mark auf 17,5 Millionen Mark kürzen müssen. Webseite: www.cgiar.org
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