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eulennest COMPUTERDÜFTE

Briefe mit einem zarten Hauch Parfüm sind ein Klassiker unter Liebenden. Um dieser geballten Romantik auch im Zeitalter der E-Mail-Liebe eine Chance zu geben, arbeiten zwei israelische Forscher derzeit an einem Geruchssensor, der Düfte übers Internet transportieren kann. Ziel der Wissenschaftler aus dem Weizmann-Institut bei Tel Aviv ist es, ein nasenähnliches Gerät zu bauen. Dieses soll seine Eindrücke elektronisch an einen Duftempfänger schicken, der die Dateien am anderen Ende der Leitung wieder in Duftmarken umsetzt. Schon vor der Serienreife der Maschine preist die Vermarktungsfirma der beiden Forscher den Reiz duftender E-Mail-Post, Schnupperkino oder Internetsurfen mit Geruchseffekten an. Ende des Jahres, so versprechen sie, könne „jedes Düftchen von jedem Ort der Welt zu jedem anderen transportiert werden“. E-Mail-Schreibern mit launigen Scherzkeksen im Freundeskreis sei spätestens dann empfohlen, ihren Computer nah ans Fenster zu stellen. kat

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen