: eichel in china
Große Zuversicht
Bundesfinanzminister Hans Eichel war in dieser Woche in China. Er hat mit seiner Werbung für den Euro offenbar positive Resonanz gefunden. Der chinesische Finanzminister Xiang Huaicheng sagte nach einem Bericht der englischsprachigen Business Weekly vom Dienstag, er erwarte, dass der Euro einmal die gleiche Bedeutung haben werde wie der Dollar. China sollte in seine Währungsreserven mehr Eurobestände aufnehmen, empfahl Xiang. Man sollte nicht alle Eier in einem Korb legen. Eichel sagte, der Euro habe ein großes Potenzial als zweite Reservewährung neben dem Dollar. Dies übe einen positiven Einfluss auf die Stabilität der Finanzmärkte aus. Deutschland ist Chinas wichtigster Handelspartner in Europa. Darüber freute sich auch BMW. Die Münchener verkauften im Jahr 2001 über die Hälfte mehr Autos als im Vorjahr – allerdings immer noch bescheidene 5.742 Stück. AP
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen