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die wortkunde

Zusammengesetzte Kosenamen kennen wir von Hollywoodpärchen wie Brangelina (Brad + Angelina). Flurona bezeichnet aber leider keine menschliche, sondern eine virale Liebelei. „Flu“, englisch für Grippe, und Corona ergeben zusammen ein melodisches „Flurona“.

Was eher nach Handcreme oder Zahnpasta klingt, beschreibt aber nun nicht wieder eine neue Virusvariante, sondern eine gleichzeitig auftretende Infektion mit der Grippe (Influenza) und Corona. So eine Doppelinfektion wurde Anfang der Woche bei einer Frau in Israel festgestellt. Auch Spanien, die USA und Brasilien melden Flurona-Fälle. Wissenschaftlich ist der Begriff aber nicht, sondern ein Kunstwort – vielleicht das wohlklingendste, das die Pandemie einmal hervorgebracht haben wird. Sophie Fichtner

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen