die wahrheit: Nur der Hundeflüsterer konnte helfen
Bernhardinerin "Asti" legte Bahnverkehr lahm
Eine verängstigte Hündin hat auf einer Bahnstrecke zwischen Werl und Soest für Behinderungen und Verspätungen gesorgt. Sämtliche Versuche der Beamten, die Bernhardiner-Hündin von der Strecke zu locken, waren allerdings zunächst vergeblich. Selbst mit einem leckeren saftigen Schnitzel ließ sich die Hündin nicht bestechen. Erst als sich ein Beamter nähern konnte und ihr in aller Ruhe etwas Geheimnisvolles ins Ohr flüsterte, trottete sie von der Strecke. Die Züge konnten nach dem Vorfall am Donnerstag erst mit fast einstündiger Verspätung weiterrollen, teilte die Polizei am Freitag mit. Mit welchen Worten der Hundeflüsterer das Tier zum Einlenken bewegt hatte, wollten beide nicht verraten. Es blieb ein Geheimnis zwischen der Hündin und dem Polizisten. Die Hündin wurde in ein Tierheim gebracht. Dort wurde das Tier mittels eines Chips als "Asti" identifiziert. Vermutlich hatte Asti Heimweh nach ihrem alten Zuhause in Warstein und der ehemaligen Besitzerin, die sie erst vor einigen Tagen an einen neuen Eigentümer in Werl abgegeben hatte, so dass Asti umziehen musste.
Die Wahrheit auf taz.de
Die Wahrheit
ist die einzige Satire- und Humorseite einer Tageszeitung weltweit.
Die Wahrheit
hat den einzigartigen Cartoonstreifen: ©Tom Touché.
Die Wahrheit
hat drei Grundsätze:
Warum sachlich, wenn es persönlich geht.
Warum recherchieren, wenn man schreiben kann.
Warum beweisen, wenn man behaupten kann.
Deshalb weiß Die Wahrheit immer, wie weit man zu weit gehen kann.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen
meistkommentiert