die wahrheit: Der erste Sommerlochmensch: Das Grauen geht um
Während der nachrichtenarmen Zeit im Sommer bringen sich Provinzstädte gern mit Hilfe von Sommerlochtieren wie ...
Während der nachrichtenarmen Zeit im Sommer bringen sich Provinzstädte gern mit Hilfe von Sommerlochtieren wie Bären, Krokodilen oder Kängurus in die Schlagzeile. Auch in diesem Jahr gibt es wieder erste Versuche: So löste am Sonntag ein angeblicher Braunbär, den eine Spaziergängerin in Gießen gesichtet haben will, einen Polizeieinsatz aus. Gefunden wurde jedoch nichts. Während solche Sommerlochtiere meist Hirngespinste sind, hat die Hauptstadt ein echtes Sommerlochproblem: In Berlin geht der erste Sommerlochmensch um. Der 67-jährige Heinz Gerber, der vor ein paar Tagen aus seiner gemeinsamen Wohnung mit seiner Frau Eveyln in Berlin-Neukölln ausgebrochen ist, treibt auf bekannten Plätzen sein Unwesen. Am Montag wurde Gerber am Checkpoint Charlie gesichtet, wo er durch seine sagenhaft graue Kleidung mehrere japanische Touristen fast um den Verstand brachte. Einer Frau aus Kioto musste anschließend im Krankenhaus ein Grauschleier entfernt werden, der von Gerber stammt. Die Polizei warnt inzwischen öffentlich vor dem Grauen namens Gerber.
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