die gute nachricht: Immer mehr Länder führen Malaria-Impfung ein
Seit 2024 haben 22 zusätzliche Länder die Malaria-Impfung in ihre Impfprogramme aufgenommen. Mit finanzieller Unterstützung der internationalen Impfstoffallianz Gavi wurden seitdem rund 50 Millionen Dosen verabreicht.
In Ländern wie Kenia, Malawi, Ghana und Kamerun konnten durch die Impfungen schwere Malariafälle und Krankenhauseinweisungen reduziert werden. In Burkina Faso ist die Zahl der Malariafälle zwischen 2024 und 2025 sogar um rund ein Drittel gesunken. Laut der Impfstoffallianz konnte über alle Länder hinweg die Zahl der Menschen, die an Malaria sterben, um etwa 50 Prozent gesenkt werden. Lange wurden die Impfstoffe aufgrund ihrer begrenzten und relativ schnell nachlassenden Wirkung kritisiert. Trotzdem überwiegt der Nutzen der Impfung. 2021 erteilte die WHO die Empfehlung für ihren breiten Einsatz. Derzeit gibt es zwei zugelassene Impfstoffe, deren Schutzwirkung zwischen 56 und 75 Prozent liegt. Studien zeigen, dass der Impfschutz bei Probanden aus saisonal von Malaria betroffenen Gebieten etwas höher ist als in ganzjährig betroffenen Gebieten.
Sofia Zharinova
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