die gute nachricht: Afrikanische Länder kaufen viel mehr Solaranlagen
In Afrika gibt es laut einer Analyse des Thinktanks Ember Hinweise auf einen Durchbruch bei der Solarenergie. Der Bericht stützt sich auf Exportdaten für chinesische Solarmodule. Über 90 Prozent aller Module weltweit werden in China hergestellt und das Land veröffentlicht dazu monatliche Statistiken. Deswegen bieten diese Daten laut Ember eine verlässliche Grundlage, um Entwicklungen auf dem afrikanischen Solarmarkt abzubilden. Afrikanische Staaten haben demnach zwischen Juli 2024 und Juni 2025 rund 60 Prozent mehr Module aus China importiert. Seit 2021 haben sich die Importe sogar versechsfacht. Die Entwicklung ist dem Bericht zufolge über den ganzen Kontinent verteilt. 20 Staaten verzeichneten Rekordwerte bei den Importen. In Algerien ist es im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um das 33‑Fache. Der Solarboom hat das Potenzial, die Stromversorgung in mehreren Ländern substanziell zu verbessern und erhebliche Mengen an Brennstoffen wie Diesel einzusparen. Lalon Sander
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