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die gute nachrichtÄrz­t*in­nen erkennen Endometriose häufiger

Grafik: F. Morini, J. Hartmann, A. Eschen­bacher. Quelle: Zentralinstitut für die kassenärzt­liche Versorgung, Journal of Minimally Invasive Gynecology. Fotos: stock.adobe.com, Unsplash

Kann es eine gute Nachricht sein, wenn immer mehr Frauen bescheinigt wird, eine Krankheit zu haben? Bei einer Erkrankung mit einer so hohen Dunkelziffer wie Endometriose schon. 2022 wurde bei 399.718 Frauen und Mädchen in Deutschland Endometriose nachgewiesen. Das ist ein Anstieg um 65 Prozent in zehn Jahren, laut einer Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung. Die Entwicklung wird auf ein verstärktes Bewusstsein für das Krankheitsbild zurückgeführt, für das Betroffene seit Langem kämpfen. Bei Endometriose wächst Gewebe, das der Gebär­mutter­schleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter. Chronische Entzündungen können zu extremen Schmerzen und anderen Symptomen wie eingeschränkter Fruchtbarkeit führen. Schätzungen zufolge gibt es in Deutschland mehr als zwei Millionen Betroffene. Um die Krankheit noch zuver­lässiger zu diagnostizieren, schlagen die Stu­di­en­­au­to­r*in­nen vor, die Möglichkeiten der Ärz­t*in­nen zu verbessern, die komplexen Untersuchungen abzurechnen. Anton Benz

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