: der schwerpunkt
Foto: Cosima Hanebeck
Renaturierung der Flüsse: Wer die Stadtgrenzen hinter sich lässt, fühlt sich inmitten der Natur, sobald da ein paar Bäume stehen, Wiesen blühen und Flüsse durchs Panorama mäandern. Verglichen mit Großstadtbeton und Industriebrachen mag das stimmen. Wie sehr die menschengemachte Zurichtung zum Kulturland die natürlichen Ökosysteme tatsächlich in der Mangel hat, zeigt sich oft erst auf den zweiten Blick: Wenn Artenvielfalt abnimmt oder etwa Hochwasser zu immer krasseren Verheerungen führt. Dass es eine gute Idee ist, Flüsse zu renaturieren, bestreitet so grundsätzlich erst mal niemand. In der Praxis geschieht es allerdings nur kilometerweise, und das oft auf Initiative engagierter Privatleute. Die Sache ist kompliziert, was nicht zuletzt an den Eigentumsverhältnissen der Flächen am Ufer liegt. Ein Besuch an der Wümme bei Bremen. Zum Thema
Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen