piwik no script img

der schwerpunkt

Foto: Roger Hagmann

Einsamkeit: Viele Menschen fühlen sich allein. Die Extrembelastungen durch die Coronapandemie mögen sich etwas gelegt haben, aber auch heute noch sollen laut einer Studie mehr als zehn Prozent der Bevölkerung an Einsamkeit leiden. Die Zahl hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend soeben veröffentlicht – und bereits dass es die Untersuchung gab, hat etwas zu bedeuten: Die Politik nimmt das „gefühlte Problem“ ernst. Während Großbritannien und Japan sogar eigene Einsamkeitsministerien unterhalten, hat in Deutschland zumindest Berlin seit diesem Jahr eine Einsamkeitsbeauftragte. Aber nicht nur die Politik ist alarmiert: In Erfurt etwa hat eine Wohnungsbaugesellschaft einen professionellen Kümmerer eingestellt, der vor allem ältere Be­woh­ne­r:in­nen der Plattenbauten (oben im Bild) besucht und als eine Art Ersatzverwandter betreut. Wir haben ihn einen Tag begleitet. Zum Thema

Nur noch 430 – dann sind wir 50.000

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 430 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen