: der schwerpunkt
Foto: André Wunstorf
Neuköllner Perspektiven Neukölln ist ein Elend, Neukölln ist ein Versprechen. Neukölln ist der Milchbauernhof Mendler mit Kühen und Pferden, Neukölln ist der Müll vor deiner Tür. Neukölln ist der Handwerker in deiner Straße, der immer gleich kommt und nicht viel Geld nimmt (er kommt aus der Türkei). Und Neukölln ist ein Schaukampf: Mit dem Brandbrief von Lehrkräften der Rütlischule 2006 und dem Buch „Neukölln ist überall“ des damaligen Bezirksbürgermeisters Heinz Buschkowsky (SPD) 2012 wurde der Hauptstadtbezirk zum Inbegriff für soziales Elend und gescheiterte Integration. Nun hat ein weiterer Neuköllner Politiker ein Buch über den Bezirk geschrieben: Sozialstadtrat Falko Liecke. „Brennpunkt Deutschland. Armut, Gewalt, Verwahrlosung – Neukölln ist erst der Anfang“, heißt es. Und auch der CDU-Mann sieht in Neukölln einen „Spiegel unseres ganzen Landes“. Zum Thema
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