piwik no script img

das wetterDer Rechner

Wie viel ist eins plus eins, wenn eine Eins so viel wie eine Zwei ist? Lautet das Ergebnis vier? Aber muss die Vier dann nicht eigentlich eine Acht sein, weil, einmal mit der Eins angefangen, die Zwei doch eine Vier und zweimal vier nun einmal, ob es einem passt oder nicht, eben acht ist? Die heiligen und ewigen Gesetze der Mathematik gelten schließlich und endlich, ja unendlich immer und überall! Deshalb muss die Zwei zwingend eine Vier sein und das Ergebnis, Moment, nach dieser logischen und also unwiderleglichen Rechenoperation nicht acht, sondern sechzehn sein! Dann zweiundreißig, vierundsechzig, hundertachtundzwanzig … Professor Kicklhoff hielt inne, ihn schwindelte. Schloss die Augen. Kehrte dann noch einmal zum Ausgangspunkt zurück, eins plus eins. Und sah sich um. Konnte ihm vielleicht irgendjemand helfen? Leser?

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen