das wetter: Familiengut
Papa Schnösel und Mama Schick hatten mit Anfang vierzig noch ein Kind in die Welt gesetzt, Prince Eitel. Damit es nicht so hieß wie der andere Schrott, hatten sie dafür ein Zimmer ihrer geräumigen und komfortabel modernisierten Sechs-Zimmer-Altbauwohnung freigeräumt und das Ganze dort abgestellt, Wiege, Laufstall und Baby. Was sollten sie auch sonst damit anfangen? Dann hatten sie sich ein Kindermädchen besorgt, das ebenfalls gut zu den Tapeten passte und mit den Möbeln harmonisierte. Für später, wenn das da wachsen sollte und immer mehr Geld kostete, hatten sich Papa Schnösel und Mama Schick schon die Unterlagen besorgt, um es zur Adoption freizugeben oder notfalls einfach zu verschenken, also ohne Erlös oder wenigstens Kompensation für die entstandenen Unkosten, auch wenn das schon sehr gegen ihre Prinzipien verstieße.
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