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das thema

Lokaljournalismus: Die Krise der Printmedien wird beklagt, seit die ersten zusammenhängenden Wörter ins Internet getippt wurden. Besonders hart trifft es die Lokalen, weil Clicks als Währung eben kaum zusammenkommen, wenn eine Geschichte nur die Menschen aus Kreis, Stadt oder Gemeinde Soundso etwas angeht. Aber ist das eine Frage, die Markt und technologischer Fortschritt unter sich ausmachen sollten? Sicher nicht. Denn Berichterstattung vom Dorf heißt auch: Das politische Geschehen dort unter Beobachtung zu nehmen, wo es konkret wird. Wo aus hübschen Ideen und aufsummierten Fördertöpfen Realität wird – oder eben nicht. Zudem war die Lokalpresse lange auch der Kitt, der Gesellschaft zusammenhielt und debattierbar machte. Nicht erst, aber besonders seit Corona ist unübersehbar geworden, was mit dem Ende der guten alten Lokalredaktionen auf dem Spiel steht. Zum Thema

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen