: das papier zum klimaschutz
Kioto-Protokoll gegen das Treibhaus
Im japanischen Kioto wurde 1997 das Klimaschutzprotokoll von 184 Staaten verabschiedet. Darin verpflichten sich die Industrieländer, ihren Ausstoß von Treibhausgasen bis 2010 um 5,2 Prozent gegenüber 1990 zu verringern. Treibhausgase sind Lachgas, Methan, Kohlendioxid, perfluorierte und teilhalogenisierte Kohlenwasserstoffe. Sie wirken in der Atmosphäre wie die Scheiben eines Treibhauses – kurzwellige Sonnenstrahlen dringen zwar bis zur Erde vor, ihre Energie wird aber nicht komplett ins All zurückgestrahlt. Die Folge ist die Aufheizung des Treibhauses Erde seit dem Beginn der Industrialisierung. In Artikel 4.8 und 4.9 des Kioto-Protokolls werden die Unterzeichner aufgefordert, besonders auf die Entwicklungsländer einzugehen. Die armen Länder fordern von den reichen als Hauptverursacher des Klimawandels Finanzhilfen. Ratifiziert haben das Kioto-Protokoll bislang 32 Staaten – Deutschland gehört noch nicht dazu. RENI
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen