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bull-analyseDie taz erhöht ihre publizistische und politische Relevanz

Die Anzahl der Seitenaufrufe – Page Impres­sions (PIs) – und der Seitenbesuche – Visits – gibt Auskunft über die Reichweite von Medien und ist bedeutsam für deren wirtschaftlichen Erfolg. Sie verrät auch etwas über die publizistische Bedeutung und ist eine tägliche Realitätsprüfung, ob das, was fürs Publikum gemacht wird, dort auch ankommt. Nicht nur inhaltlich, auch technisch und logistisch muss die Qualität stimmen.

Seit Mitte 2019 investiert die taz dafür unter anderem verstärkt in Suchmaschinenoptimierung (SEO) und hat für die Auswertung der Entwicklung die Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung (Agof) beauftragt, die mit der Anzahl der sogenannten Unique User (UU) die Währungseinheit der Branche ermittelt. Der Erfolg hat uns selbst überrascht. In den letzten zwei Jahren haben sich die Seitenaufrufe und Besuche auf den Internetseiten der taz verdoppelt, und die Reichweite ist auf 5,28 Millionen UU für den Berichtsmonat Januar 2021 gestiegen. Der dadurch signalisierte Zugewinn an publizistischer und politischer Relevanz ist besonders bemerkenswert, weil die taz ihn erzielt, ohne mit dem Zukauf populärer Beiträge, zum Beispiel Kreuzworträtsel, im Trüben zu fischen, wie es bei der Konkurrenz allzu üblich ist. Andreas Bull

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen