piwik no script img

brief des tages

Wir brauchen die Medien!

„Medien in Zeiten der Krisen: Raus aus der Erregungsfalle“, taz vom 15. 10. 25

Dem Debattenbeitrag von Korbinian Frenzel in der taz ist voll zuzustimmen!

Medien sollten längst Wesentliches von Mainstream und Klickzahlen unterscheiden. Politik darf sich nicht länger an unverbindlichen Wahlprognosen orientieren. PolitikerInnen sind gewählt, dem Volk zu dienen und Schaden von ihm abzuwenden. Da gilt es, über den Tag hinaus zu schauen, sogar über das Ende der Legislatur. Kurzfristige Lösungen sind nicht tragfähig. Gefragt ist Kreativität und Ehrlichkeit, Mut, Konsequenz und Weitblick. Nur so kommen wir gut über die Runden. Manches Thema darf dabei links liegen gelassen werden, anderes auch rechts. Aber Diskussionen müssen geführt werden, bevor man Ergebnisse verkündet. BürgerInnen können und wollen denken und mit entscheiden! Dazu brauchen wir sachliche Argumente. Und wir brauchen die Zeit, uns damit vertraut zu machen.

In einer Demokratie sollen Medien Perspektiven aufzeigen, damit Wahlmöglichkeiten gesehen und entwickelt werden. Der aktuelle Politikstil dagegen mutet diktatorisch an. Er darf nicht das Ende der Demokratie werden! Maria Gubisch, Gelnhausen

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen