blöde worte:
DFB: Suche Trainer!
„Alles Denkbare ist auch machbar. Das ist nicht von mir, das hat Albert Einstein gesagt.“ (Christoph Daum hat die Bewerbungsunterlagen schon mal eingereicht)
„Solch ein Modell lehne ich kategorisch ab.“ (Franz Beckenbauer will Daum nicht in einer Doppelfunktion als Vereins- und Nationaltrainer sehen)
„Das wäre eine große Ehre für mich.“ (Giovanni Trapattoni ist auch schon auf dem Weg zum Passbildautomaten)
Das Wort zum Mittwoch
„Wir sind nach vielen Jahren in einer Talsohle angekommen und müssen alles versuchen, um da wieder rauszukommen. Wir müssen unseren Fußball wieder dahin bringen, dass er die Menschen in Deutschland wieder begeistert.“ (Pater Egidius liest – wieder – die Messe)
Simplicissimus
„Wer keine Tore schießt, kann logischerweise kein Spiel gewinnen.“ (Belgiens Trainer Robert Waseige zum unglücklichen Spiel der Seinen)
„Wir haben zu viele Spieler, die nicht oft genug auf höchstem Niveau Fußball spielen.“ (derselbe; in Flämisch: „Paar jongens brachten niet, wat ik van hen verwachtte.“)
„Wir möchten diesen Sieg der ganzen Nation schenken.“ (Türkeis Trainer Mustafa Denizli freigiebig)
„Diese Mannschaft hat die Geschichte des türkischen Fußballs für immer verändert.“ (derselbe)
Rom referiert
„Ein Urschrei von Del Piero und ein fantastisches Tor erleuchten die Nacht mit azurblauen Stichflammen. Dino, nun finde einen Platz für ihn.“ (Die Gazzetta dello Sport mit gewohnter Dezenz)
Stockholm sagt
„So eine Niederlage ist zu akzeptieren.“ (Dagens Nyheter, skandinavisch besonnen)
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen