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basteln und brote belegen

Der Broschenklub

taz: Sie sind Mitglied im Broschenklub. Was ist denn das?

Maria Joerg: Vor zehn, zwölf Jahren hat der Frauen- und Mütterverein einen Ausflug gemacht. Abends haben wir dann bei uns in der Gaststätte einen drauf gemacht und beschlossen: Wir machen einen Frauenklub.

Und warum nennen Sie sich Broschenklub?

Jeder von uns neun hat an einem Bastelabend unter Anleitung eine Brosche gebastelt. Danach haben uns andere Frauen aus dem Dorf „Broschenklub“ genannt.

Wie sieht Ihr Klubleben aus?

Wir treffen uns alle 14 Tage zum Stammtisch. Ich mache belegte Brote mit allem Drum und Dran. Wir essen, trinken und erzählen.

Worüber denn?

Aus dem Dorf, was sich ereignet hat, die Ortspolitik und ein bisschen Klatsch. Das ist auf dem Land so.

Müssen am Klubabend die Broschen getragen werden?

Nein, die hängen immer hier an der Wand in der Glasvitrine (man sieht 12 Broschen: ein Schmetterling, eine Mondsichel, ein Stern, ein Stein mit Perlen usw).

Und was macht der Broschenklub sonst noch so?

Wir machen Ausflüge. Da dürfen die Männer mit. Wir waren schon am Gardasee, im Bayerischen Wald, auf Helgoland und jetzt am Muttertag im Taunus.

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