piwik no script img

auf der berlinale

„Bloody Sunday“

Schon vor der Premiere für Aufsehen gesorgt hat ein Film des Produzenten Jim Sheridan („Mein linker Fuß“, „Im Namen des Vaters“) und des britischen Regisseurs Paul Greengrass: „Bloody Sunday“ erzählt die Vorfälle von Derry als Spielfilm und wird in Deutschland zuerst auf der Berlinale gezeigt werden. Angesichts des Themas klingen selbst Filmemacher wie Politiker. So erklärte Greengrass: „Im Bloody Sunday ist alle Tragik und die gewaltvolle Geschichte unserer beiden Inseln zusammengefasst.“ Hauptdarsteller James Nesbitt, der den Bürgerrechtler Ivan Cooper spielt, sagte: „Katholiken wie Prostestanten konnten es nie richtig verarbeiten – also haben sie sich allmählich von den Ereignissen abgewendet.“ „Bloody Sunday“ entstand nach dem gefeierten Roman „Eyewitness Bloody Sunday“ von Don Mullan. Die Familien der Opfer begrüßen den Film einhellig: „Wir trauen Greenwood, er ist integer und erzählt die Wahrheit.“

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen