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Zurück nach vorn

Geht es nach dem Willen einiger Altberliner Nostalgiker, soll die Baugeschichte in der Stadtmitte neu geschrieben werden. Häuser aus den Zeiten des sozialistischen Städtebaus gehörten nach ihrer Ansicht ebenso abgerissen wie die ersten Neuplanungen an der Straße Unter den Linden. Die gute alte Zeit mit Stadtschloß und Rumtata soll wieder in die Berliner Mitte einziehen. Jawoll! Gegen die „drohende Verunstaltung der Berliner Mitte durch nichtssagende Architektur“ initiiert die „Gesellschaft Historisches Berlin“ nun ein „Bürgerbegehren für die historische Mitte Berlins“, um zu zeigen, „daß den Berlinern das Aussehen des Zentrums nicht egal ist“. Ab dem 9. Mai geht die „Aktion Bürgerbegehren“ mit Unterschriftenlisten und Sonderkonten ins Rennen. In einer ersten Phase müssen zwei Prozent der Wahlbeteiligten eines Bezirks unterzeichen; für das Hauptverfahren benötigen die Neopreußen dann zehn Prozent der Stimmen.rola

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