Zahl des Tages: 10 Prozent
Die Züge werden langsamer, sind also für eine Strecke länger im Einsatz, können damit in der gleichen Zeit weniger Fahrgäste transportieren – und Umsatz generieren. Dazu kommen marode Weichen, alte Schienen. Und als wäre das noch nicht genug, steigen auch noch die Trassenpreise. Das entscheidet zwar die Infrastruktursparte der Deutschen Bahn selbst, aber so oder so: Es wird Geld gebraucht. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft rechnet wegen des starken Anstiegs der Trassenpreise noch in diesem Jahr mit „Preissteigerungen von deutlich mehr als zehn Prozent“ bei Bahn-Tickets. Laut DB ist noch keine Entscheidung gefallen, aber eines ist wohl klar: Billiger wird es nicht.
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