: Yatama-Führer beenden bewaffneten Kampf
Tegucigalpa (afp) - In der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa haben führende Mitglieder der nicaraguanischen Indianerorganisation Yatama die formalen Voraussetzungen für ihre Heimkehr aus dem Exil erfüllt. Sie unterzeichneten am Montag in der nicaraguanischen Botschaft die von der Regierung verlangte Selbstverpflichtung, den bewaffneten Kampf aufzugeben, nachdem letzte Meinungsverschiedenheiten über den Wortlaut des Textes ausgeräumt waren. Die Indianer hatte sich zunächst geweigert, den von der Regierung vorgelegten Entwurf zu unterschreiben, nach dem sie innerhalb von 30 Tagen die Waffen niederlegen sollten und keine eigene politische Partei in Nicaragua gründen durften. Daraufhin erklärte sich die Regierung mit einer Neufassung des Textes einverstanden, die keinen Termin für die Abgabe der Waffen mehr, jedoch die ausdrückliche Genehmigung zur Bildung einer Indianerpartei in der nicaraguanischen Atlantikregion enthält.
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