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Wort des Bischofs gefälscht

Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Martin Kruse (Berlin), hat sich gegen ein anonymes Flugblatt von Gegnern der Weltwährungskonferenz verwahrt, das fälschlicherweise seine Unterschrift trägt. In dem Flugblatt wird auch das Vorgehen der Polizei gegen Gegner von Weltwährungsfonds und Weltbank kritisiert. Kruse kündigte am Montag vormittag an, er behalte sich rechtliche Schritte gegen solche „Machenschaften“ vor, die zudem noch mit einer Unterschriftenfälschung verbunden seien. Das gefälschte „Wort des Landesbischofs“ zur Weltwährungskonferenz an „Liebe Brüder und Schwestern“ war am Sonntag in der Kaiser -Wilhelm-Gedächtnis-Kirche am Büchertisch aufgetaucht. Durch den Hinweis auf die Wichern-Druckerei sollte offensichtlich der Eindruck verstärkt werden, das Blatt sei im Wichern -Verlag hergestellt worden, dessen Hauptgesellschafter die Berliner Evangelische Kirche ist.

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