: Waffenstillstand in Burundi
DARESSALAM afp ■ Die Regierung von Burundi hat mit der letzten verbliebenen Hutu-Rebellengruppe des Landes ein Friedensabkommen geschlossen. Präsident Domitien Ndayizeye und der Chef der Nationalen Befreiungskräfte (FNL), Agathon Rwasa, verkündeten am Sonntag in der tansanischen Stadt Daressalam „die sofortige Einstellung der Feindseligkeiten“. Beide Seiten vereinbarten, binnen eines Monats eine Arbeitsgruppe aufzustellen, die die Schritte zum Waffenstillstand festlegen soll. Die Verhandlungen sollen so schnell wie möglich beginnen. Die anstehenden Wahlen sollten dadurch nicht beeinträchtigt werden. Zwischen dem 3. Juni und dem 19. August stehen in Burundi fünf Wahlen an, darunter Präsidentschafts- und Parlamentswahl. Es sind die ersten allgemeinen Wahlen seit dem Beginn des Bürgerkriegs 1993.
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