: Wirtschaft lobt Senat
Nach Ansicht der Berliner Industrie- und Handelskammer trägt die vom neuen Wirtschaftssenator Peter Mitzscherling vertretene Politik „viele realistische Grundzüge“. Dies gelte insbesondere für das Ziel, die Rahmenbedingungen des Wirtschaftsstandortes Berlin weiterhin berechenbar und stabil zu halten und in dieser Legislaturperiode weder eine Erhöhung der Gewerbesteuer noch grundsätzliche Änderungen der Berlinförderung anzustreben, teilte die IHK am Dienstag mit. Der Amtsantritt des neuen rot-grünen Senats war von seiten der Wirtschaft zunächst mit großer Skepsis begleitet worden. Aus Sicht der IHK stellt auch die weiterhin als Schwerpunkt getriebene Forschungs- und Technologieförderung für kleinere Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung des Strukturwandels dar. Hinsichtlich der beabsichtigten ökologisch-orientierten Wirtschaftspolitik habe Mitzscherling anerkannt, daß die Berliner Wirtschaft nicht am Nullpunkt stehe. Die vom neuen Wirtschaftssenator angestrebte Öffnung nach Osten eröffnet nach Ansicht der Wirtschaft aussichtsreiche Felder einer Zusammenarbeit, auf denen Standortvorteile Berlins ausgebaut werden könnten.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen