piwik no script img

Windelweiche Quotenforderung

Zugleich „sorgenvoll“ und „hoffnungsvoll“ hat die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen die SPD-Landesverbände aufgefordert, zur Bundestagswahl im Oktober die Quotenregelung einzuhalten. Ziel: mindestens jeden dritten Platz der Landeslisten mit einer Frau zu besetzen. Bundesvorsitzende Karin Junker beklagte in Bonn, diese Mindestabsicherung sei gegenwärtig nicht garantiert. „Sorgenkinder“ seien vor allem die Länder NRW, Meck-Pomm und Brandenburg: „SPD-Bezirke, welche die Quote nicht erfüllen, dürfen nicht aus der Pflicht genommen werden, weil andere erfreulicherweise die Mindestgrenze überschreiten.“ Die Quote sei schließlich keine Höchstbeschränkung. Es sei sogar „möglich“, bis zu 60 Prozent Frauen aufzustellen. Foto: Jürgen Eis

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen