Wildtiere und der Corona-Lockdown: Von Kojoten und Chaoten

Angeblich sind wegen des Corona-Lockdowns mehr Wildtiere in Städten unterwegs. Expert:innen sind skeptisch und verweisen auf Fake News.

Zwei Gänse spazieren am Sonntag-Nachmittag über den wegen der Kontaktbeschränkungen wenig frequentierten Jungfernstieg in Hamburgs Innenstad

Keine Fake News: Zwei Gänse spazieren am 3. Mai über den menschenleeren Jungfernstieg in Hamburg Foto: Markus Scholz/dpa

BERLIN taz | Glaubt man diversen Meldungen und Aufnahmen im Internet, erobert die Natur während der Corona-Ruhe weltweit die Städte zurück: Pumas in Santiago de Chile, Leoparden in Mumbai, Wildschweine im Zentrum von Barcelona. Und immer wieder Delfine – zum Beispiel in Istanbul. Manche Posts gehen ähnlich viral wie SARS-CoV-2 selbst und verbreiten ein schaurig-schönes Narrativ über die ökologischen Folgen der globalen Krise. Stadttiere müssten demnach den Hungertod fürchten – leere Straßen, leere Mülleimer. Wie die Deutsche Presseagentur (dpa) berichtete, soll eine ältere Frau mit Einkaufs-Rolli in Spanien sogar von einem Schwarm weißer Tauben „attackiert“ worden sein. Werden die aus der Quarantäne kriechenden Menschen einer neuen Wildnis begegnen? Oder steigen ihnen düstere Hitchcock-Fantasien zu Kopfe?

„Tauben sind Körnerfresser, keine Menschenfresser“, sagt Derk Ehlert, Wildtierexperte des Berliner Senats. Anders als manche Tierschützer:innen macht er sich kaum Sorgen: „Wir haben sogar den Eindruck, dass derzeit mehr als sonst gefüttert wird, nur eben an anderen Stellen – und sei es am Fenster.“ Auch für andere Kulturfolger gelte: Selbst wenn einzelne Tiere jetzt längere Zeit litten, sei nicht gleich die ganze Population in Gefahr.

Insgesamt gibt es durch Corona weniger Veränderungen in der Natur als beim Menschen selbst, glaubt Derk Ehlert. Unsere Wahrnehmung sei momentan eine andere, viele Beobachtungen stark subjektiv gefärbt. Vielleicht erklärt das, wie die wilden Berichte über Tiere in Innenstädten zustande kommen. Ein Video mit Delfinen in Venedigs Kanälen – zugegebenermaßen eine romantische Vorstellung – entpuppte sich als Aufnahme aus dem Hafen der sardinischen Stadt Cagliari. Auch viele weitere Berichte erwiesen sich als falsch – zumindest aber dramatisch ausgeschmückt oder verzerrt dargestellt.

Es stehe sicher keine böse Absicht hinter solchen Fake News, sagt die Expertin für Stadtnatur beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Afra Heil. Eher Unwissen: „Oft wird Natur nicht mit Stadt in Verbindung gebracht, aber für Wildtiere gibt es keine klare Grenze, die waren auch vorher schon da.“ Selbst Pumas, ergänzt Derk Ehlert, lebten schon lange in der Umgebung der chilenischen Hauptstadt und seien auch vorher schon in die Stadt gekommen. „Das passiert gerade öfter, weil es ruhiger ist und der Müll nicht abgeholt wird.“ Auch von Kojoten in New York oder San Francisco hätten die Medien schon berichtet, das habe man dann wieder vergessen. „So schnell wandern Wildtiere nicht neu in Städte ein, bei größeren Arten dauert das Jahrzehnte“, so Ehlert.

Vorsichtiges Herantasten

Dass bereits anwesende Tiere ihr Verhalten temporär ändern, ist hingegen wenig überraschend. Wie Stephanie Kramer-Schadt vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) erklärt, wägen Tiere stets zwischen vom Menschen ausgehenden Gefahren und Anreizen ab, beispielsweise Verkehr vs. Futter. Es könne durchaus sein, dass eine laufende Kamerafallen-Studie in Berlin vor allem für die Nacht veränderte Aktivitätsmuster zeigen werde. Von „Eroberungen“ zu sprechen, sei jedoch übertrieben: „Das klingt fast, als herrsche Krieg“, so Kramer-Schadt. Vielmehr handele es sich um ein vorsichtiges Herantasten, ob die neuen menschenleeren Areale als Lebensraum taugen.

„Diese Effekte sind in anderen Ländern sicher stärker, wo die Ausgangssperren rigoroser gehandhabt werden als in Deutschland“, sagt Kramer-Schadt. Laut dem französischen Büro für biologische Vielfalt (OFB) hat das neben Vorteilen – weniger überfahrene Tiere auf den Straßen oder der Fortpflanzung seltener Arten förderliche Ruhe – auch seine Schattenseiten. So wirke sich die erzwungene Unterbrechung von Aktionen zur Unterstützung gefährdeter Arten oder zur Bekämpfung invasiver Arten eher nachteilig aus. Der britische Guardian berichtete, dass die zuletzt auch anderswo vermehrt gesichteten Ratten in Neuseeland zur Gefahr werden. Da die dortige Regierung Kammerjäger:innen nicht als systemrelevant einstuft, sind demnach die besonders fragilen Insel-Ökosysteme mit vielen nur dort vorkommenden Arten in Gefahr.

Noch mehr Menschen in Parks

Zumindest in Deutschland könnten es Wildtiere in der Stadt momentan sogar noch schwerer haben als ohnehin schon. Denn Parks und Wälder werden während der Corona-Pandemie viel intensiver genutzt. In Berlin seien mindestens doppelt so viele Menschen unterwegs wie sonst, weiß Senatsmitarbeiter Ehlert. Dadurch komme es zwangsläufig zu häufigeren Begegnungen mit Tieren, vor allem wenn Ausflügler:innen einsame Ecken aufsuchten und die Wege verließen. Das könnte auch in anderen Ländern mit zunehmenden Maßnahmen-Lockerungen passieren: „Es wird ein Bedürfnis nach Natur und eine Überfüllung geben, die für Flora und Fauna ungünstig sein kann“, warnt OFB-Regionaldirektor Rieffel.

Andererseits, findet Derk Ehlert, sei es gut, dass die Leute mehr Zeit und einen wacheren Blick haben: „Selbst Allerweltsarten werden plötzlich wahrgenommen, von manchen zum ersten Mal“. Viele Beobachtungen würden im eigenen Kiez oder Garten gemacht. Selbst der kleinste Balkon oder ein Blick aus dem Fenster kann in diesen Wochen besondere Bedeutung bekommen. „Die Menschen merken, wie wertvoll Stadtnatur ist“, sagt Afra Heil vom BUND. Kein Wunder also, dass Wildtiermeldestellen und Naturschutzverbände mehr Anfragen als sonst verzeichnen. Manche Leute fragten beispielsweise, ob es stimmt, dass die Vögel jetzt lauter singen. „Vielleicht wirkt es so, weil weniger Verkehr ist?“, überlegt Heil.

Viele Anekdoten, wenig Studien

Tatsächlich wäre es logischer, wenn Vögel jetzt leiser wären. Es ist bekannt, dass viele Arten bei Lärm lauter singen – Wissenschafler:innen konnten sogar zeigen, dass sie wohlhabendere und ruhigere Viertel bevorzugen. Gestresste Stadtvögel singen normalerweise auch zu etwas anderen Tageszeiten und in höherer Frequenz als auf dem Land. Es kann also durchaus sein, dass ihr Gesang wegen der momentanen Ruhe anders erschallt als sonst.

Letztlich wird das Corona-Verhalten von Wildtieren wohl Gegenstand mancher Spekulation bleiben – Anekdoten gibt es viele, Studien bisher keine. Expert:innen sind sich aber größtenteils einig, dass die meisten ökologischen Effekte auf lange Sicht zu vernachlässigen sind, wenn bald alles wie gewohnt weitergeht. Kurzfristig leere Straßen, klare Flüsse und saubere Luft halten Klimawandel und Artensterben nicht auf. Relevanter findet Afra Heil daher die Frage, was nach der Corona-Krise kommt. Man müsse langfristig auf eine naturverträgliche Gesellschaft hinarbeiten. Das könne man durchaus auch auf urbane Gegenden anwenden, so Heil.

Einmal zahlen
.

■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits regional zu beobachten war. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf eine weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte hatten sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit sollte der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. Im April sowie im Mai beschlossen Kanzlerin und Länderchefs dann schrittweise Lockerungen. Die Kontaktbeschränkungen bleiben grundsätzlich bis zum 29. Juni bestehen. Details regeln weiterhin die Länder. (Hier eine Übersicht der Bundesregiergung zu Regelungen in den Ländern). Im Fall regionaler schneller Anstiege der Infektionszahlen sollen die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man weiterhin draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Ein Mund-Nasen-Schutz muss in ganz Deutschland beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.

■ Seit Anfang Mai gilt: Angehörige zweier Haushalte dürfen sich grundsätzlich treffen – beispielsweise also zwei Familien oder zwei Wohngemeinschaften. In einzelnen Bundesländern gibt es darüberhinaus Spezialregelungen.

Schulen und Vorschulen sollen unter Auflagen noch vor dem Sommer wieder für alle Kinder öffnen.

■ In Kliniken und Pflegeeinrichtungen wurden die Regeln gelockert: PatientInnen oder BewohnerInnen können wieder durch eine bestimmte Person besucht werden.

Alle Geschäfte in Deutschland dürfen unter Auflagen wieder öffnen – ohne Quadratmeterbegrenzung der Verkaufsfläche.

Im Sport ist das Training unter freiem Himmel wieder erlaubt. Freizeitsportler müssen sich aber an bestimmte Auflagen halten. So muss eine Distanz von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein.

Die Fußball-Bundesliga hat die Saison seit Mitte Mai mit Geisterspielen fortgesetzt – zumindest die erste und zweite Liga der Männer. Die Fußballbundesliga der Frauen bleibt hingegen zunächst ausgesetzt. Vor Publikum werden in dieser Saison in jedem Fall keine Spiele mehr stattfinden.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten.

Bei Restaurants sollen die Bundesländer eine schrittweise Öffnungen selbst regeln. Auch für Kinos, Theater, Hotels oder Kosmetikstudios haben die Ländern die Lockerungen eigenständig zu verantworten.

■ Spielplätze sind unter Auflagen wieder geöffnet – darauf einigten sich Kanzlerin und Länderchefs bereits am 30. April.

Gottesdienste und Gebetsversammlungen sind wieder zugelassen – unter besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes. Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste sollen im kleinen Kreis möglich sein.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Eine ausführliche Darstellung der COVID-19-Fälle in Deutschland bis auf Landkreisebene hat das RKI in einem Corona-Dashboard zusammengestellt. Auch gibt es tägliche Situationsberichte heraus.

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen hat das Robert-Koch-Institut bis zum 10. April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Covid-19 weltweit ausgebreitet. Ein Übertragungsrisiko bestehe daher „sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit“, schreibt das RKI.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Bei Sorgen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter: 116 123 sowie 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

Bitte registrieren Sie sich und halten Sie sich an unsere Netiquette.

Haben Sie Probleme beim Kommentieren oder Registrieren?

Dann mailen Sie uns bitte an kommune@taz.de