■ Wettbewerb: Stahlkartell Europa
Brüssel (AFP) – Wegen des Verdachts auf verbotene Preis- und Marktabsprachen hat die Europäische Kommission gegen sieben europäische Stahlhersteller Ermittlungen eingeleitet, darunter gegen die deutschen Mannesmann, Thyssen und ein Gemeinschaftsunternehmen aus Mannesmann und Dillinger Hüttenwerke. Die EU-Kommission wift ihnen und British Steel, den französischen Firmen Vallourec und Usinor-Sacilor sowie Ilva und Europipe aus Italien vor, regelmäßige Absprachen über Preise getroffen zu haben und die Aufträge der europäischen Öl- und Gasgesellschaften unter sich aufteilen zu wollen. Den Unternehmen drohen Geldstrafen von bis zu zehn Prozent des Umsatzes.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen