: Wer hat es erfunden?
Wirksames Mittel gegen Frühjahrsmüdigkeit
Aaaaaaaahhh-huuuh. Gähn, ratz, schnarch. Bevor wir diesen Text müde in die Tastatur klimpern, müssen wir erst noch einen doppelten Espresso nehmen. Denn uns trifft gerade die Frühjahrsmüdigkeit schon sehr: „Frühjahrsmüdigkeit lässt sich nicht empirisch belegen“, behauptet jedoch am Montag die Schnorchelagentur KNA mit Blick auf eine angeblich wissenschaftliche Studie des Zentrums für Chronobiologie der Universität Basel, der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel sowie des Inselspitals in Bern. Bei der Aufzählung der hyperaktiven Beteiligten nicken wir fast schon wieder ein. „418 Personen“ seien befragt worden, die zur Hälfte putzmunter waren. Die andere Hälfte bekundete anfangs, unter Frühlingsmüdigkeit zu leiden. Allerdings hätte sich dies faktisch aus den Daten nicht ergeben. Die Forscher interpretierten „die Diskrepanz zwischen subjektiver Wahrnehmung und Messdaten“ als Hinweis darauf, dass „die Frühlingsmüdigkeit eher ein kulturell geprägtes Phänomen“ ist. Ein kulturelles Phänomen!? Geht’s noch? Ja, jetzt sind wir hellwach! Schönen Dank für das sehr wirksame Mittel gegen Frühjahrsmüdigkeit, ihr Schweizer Schnarchis!
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