: Wenn die Schwalben Trauer tragen
Sogar die Vögel betrauern den Tod des nordkoreanischen Präsidenten Kim Il Sung. Eine Schwalbe sei in ein Klassenzimmer in der Stadt Nampo geflogen und habe zehn Minuten lang vor dem Porträt Kim Il Sungs „geweint“, bevor sie zu einem fünfminütigen „Gebet“ angesetzt habe, berichtete der Hörfunk in Pjöngjang. In der Provinz Pyongnam sollen drei Wildgänse beobachtet worden sein, die ein Trauergeschrei von sich gegeben hätten und dreimal über eine Statue des verstorbenen Präsidenten geflogen seien. Auch auf dem Mansudae-Berg sind Schwalbenschwärme gesichtet worden, deren Ziel eine riesige Statue des „Großen Führers“ gewesen sein soll. Die nordkoreanische Nachrichtenagentur berichtete, daß die Natur um Kim Il Sung trauere: Zahlreiche Naturwunder wie dreifarbige Wolken oder Regenbogen hätten sich seit dem Tod des 82jährigen Präsidenten am 8. Juli ereignet. Foto: Bernd Müllender
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen