piwik no script img

Wende als Todesursache?

Bei der Lebenserwartung ostdeutscher Männer wurde nach der Wende ein deutlicher Einbruch verzeichnet. Wie aus einer Untersuchung des Instituts für Gesundheits- und Sozialforschung (IGES) hervorgeht, reduzierte sich die statistische Lebenserwartung der DDR-Männer von 70,1 Jahren 1989 auf 69,2 Jahre 1990. Ein so starker Rückgang sei selbst bei Grippeepidemien mit vielen Todesopfern nicht zu beobachten, heißt es in dem Bericht, der in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Das Gesundheitswesen veröffentlicht werden soll. Die Autoren haben keine Erklärung für dieses Phänomen. Sicher sei, daß allein durch Autounfälle in dem Zeitraum 2.000 Menschen mehr starben als im Vorwendejahr. Die Selbstmordrate habe nicht zugenommen, ebensowenig seien Frauen von dem Phänomen betroffen.dpa

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen