: Weiter Streik bei VW Mexiko
MEXIKO-STADT taz ■ Bei den Tarifverhandlungen im Volkswagen-Werk in Mexiko ist weiterhin kein Durchbruch in Sicht. Auch am dritten Tag des Streiks von rund 12.500 Arbeitern erzielten der Konzernvorstand und die Beschäftigten keine Einigung über die geforderten Lohnerhöhungen. VW-Personalchef Francisco Bada drohte am Montagabend damit, der Konzern werde sein auf sieben Prozent nachgebessertes Angebot fallen lassen, falls die Gewerkschaft nicht einlenke. Die Vertreter der Beschäftigten hatten ihre Forderung nach mehr Lohn zuvor von 21 auf 19 Prozent gesenkt. Der Konzern wies die Forderung jedoch erneut als „unannehmbar“ zurück. Die Beschäftigten des Werks in Puebla rund 100 Kilometer östlich der Hauptstadt hatten am Samstag ihre Arbeit niedergelegt, nachdem Tarifverhandlungen gescheitert waren. Volkswagen verweist darauf, seinen Beschäftigten mit durchschnittlich 1.090 Dollar (2.330 Mark) im Monat die höchsten Löhne in der mexikanischen Autoindustrie zu zahlen.
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